Of Great RPGs And Infinite Sadness!

ff7

„Pöh! Final Fantasy VII und Trauer, da weint sich bestimmt wieder ein Stubenhocker wegen Aeris die Augen aus“

Nö. Wenn ich aber auch zugeben muss, dass mich der Tod des Blumenmädchens damals total unvorbereitet getroffen hat. Das spielbare Charaktere unwiederruflich sterben, wurde natürlich nicht erst von diesem Spiel eingeführt, aber ich hatte sowas noch nicht erlebt.
Ich weiß noch, was für eine miese Laune ich den rest des Tages hatte. Und in der Nacht habe ich sogar davon geträumt. Sagen wir also, ich war beeindruckt.

Aber ich schreibe nicht deswegen über Final Fantasy VII.

Während der Sommerferien, in denen ich mir das Spiel mangels Taschengeld ausgeliehen hatte, trennten sich meine Eltern. Ich war 13 Jahre alt. Zu dieser Zeit habe ich Tagebuch geführt. Man sollte also meinen, in den Tagebucheinträgen würde es darum gehen, dass mein Vater auszieht. Ich hätte darüber schreiben können, dass ich traurig war, verunsichert, dass ich angst hatte. Habe ich aber nicht.

Im Tagebuch stehen Sachen wie:

„Heute endlich Ultima Weapon besiegt. Boah, war der schwer.“

„Chocobo-Zucht läuft gut. Bald habe ich endlich einen Goldenen!“

usw…

Ich mag das jetzt auch gar nicht weiter analysieren, sondern ich sage einfach: Danke. Danke Final Fantasy VII. For being awesome. And for being the only Video Game that I played for 10 Hours straight.

 

Dieser Beitrag erschien auf Ye Olde Blog als Teil der Challenge “52 Games” vom Zockwork Orange  (Thema war “Trauer”) und ist mein zweitliebster Lieblingsbeitrag dazu. Geschlagen nur von diesem Machwerk hier.

Über Silent Protagonist

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