[Viva New Vegas] Ödland-Tagebuch Tag 3+4!

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Tag 3  (Tag 1+2 hier entlang)

Gleich morgens los ins von Banditen besetzte Hotel um den Deputy zu retten. Ich schlich durch die Gänge und verwandelte die Entführer mit kritischen Schleichangriffen in grüne Glibberhaufen. Der Anführer stand mit einigen Leibwächtern in einer großen Halle. Erst mal ne Stange Dynamit in die Mitte geworfen und alles was sich dann noch bewegte zielsicher desintegriert. Der Anführer hatte einen hübschen Flammenwerfer samt Brennstoff, den ich mir natürlich sofort umgeschnallt habe.

Im nächsten Raum wurde die Geisel festgehalten. Als ich den Wächter in Brand setzte, ging leider auch der Hilfssheriff in Flammen auf. Blöd. Sein weinerliches Audio-Tagebuch verriet mir aber, dass meine speziellen Freunde über Nipton und Novac Richtung New Vegas unterwegs sind, also alles halb so wild.

Ich säubere noch gemütlich den Rest des Hotels und stoße dabei in einem abgeschlossenen Raum auf jede Menge Drogen. Geil!

Wieder zurück im Kasino programmiere ich den dortigen Roboter so um, dass er als neuer Sheriff fungieren kann. Die verbliebenen Einwohner sind happy und ich mache mich wieder auf den Weg.

In der Nähe soll ein großer Außenposten der RNK sein. Auf dem Weg dahin treffe ich auf einige Raider, die mir ziemlich übel zusetzen. Mit verkrüppelten Beinen schleppe ich mich zum Außenposten und kann mich mit den letzten Resten Munition noch gegen zwei RAD-Skorpione durchsetzen, die in mir ein leichtes Abendessen vermuteten.

Als ich endlich im Armee Stützpunkt ankomme, pfeife ich aus dem letzten Loch und bin zusätzlich noch dehydriert. Einen Arzt gibt es hier leider nicht, also versorge ich mich mit zwei Arzttaschen selbst und breche meinen streng gehüteten Vorrat an sauberem Wasser an.

Dann sehe ich mich nach Arbeit um und lasse mich von der RNK für einen Kammerjäger- und einen Erkundungsjob anheuern.

Mit dem Ausrüstungsoffizier betreibe ich im Anschluss etwas Handel und unterhalte mich danach an der Bar mit einer ehemaligen Karawanenwächterin, die hier ihren Schmerz im Whiskey ertrinkt. Ich genehmige mir auch einen und entere dann eines der Feldbetten.

Tag 4

Nach dem Frühstück geht es früh morgens los, um für den Kommandeur der RNK die Straße von mutierten Ameisen zu befreien. Das geht ziemlich reibungslos, da mir auch noch eine Karawane samt Leibwache zu Hilfe kommt. Als Dank dafür gibt es gute Ausrüstung aus Armeebeständen. Das Dienstgewehr behalte ich und schmeiße dafür den viel zu schweren Flammenwerfer wieder raus.

Dann geht es auf nach Nipton, um dort für die Scharfschützin Ghost nach dem Rechten zu sehen. Die Navigation ist denkbar einfach, nur der dicken Rauchwolke folgen, die über der Stadt hängt. Unterwegs stolpere ich über die verwanzten Matratzen einiger Raider, die darüber nicht sehr erfreut sind und sich wütend in mein Laserfeuer stürzen. Einer verschanzte sich auf der anderen Straßenseite hinter einer Mauer und gab erst klein bei, als ich mit meinem neuen RNK-Gewehr ein ganzes Magazin in ihn gepumpt hatte.

In Nipton angekommen joggte sofort ein verrückter Exhibitionist auf mich zu und faselte irgendwas von einer Lotterie und einem ersten Platz. Im ersten Gebäude traf ich auf einen verkrüppelten Pulverbanditen, dem beide Beine gebrochen wurden. Er erklärte, dass dies der „zweite Platz“ sei und dass eine Gruppe namens Caesars Legion über Nipton hergefallen sei und alle umgebracht habe.
Ich gab ihm zwei Ampullen Schmerzmittel und überließ ihm seinem Schicksal.

Die Straße zum Rathaus war von Kreuzen flankiert, an denen weitere Pulverräuber und ehemalige Stadtbewohner aufgehängt waren. Da lief es mir schon ein bisschen kalt den Rücken herunter. Direkt vor der Stadthalle brieten die Überreste des selbsternannten Bürgermeisters auf offenem Feuer. Außerdem traf ich hier auf einen sympathischen Typen mit Hundekopf als Hut, der mich darüber informierte, dass er im Namen Caesars ein Exempel an dieser verrotteten Stadt voller Huren statuiert hätte.

Er erwartete dafür auch noch Bewunderung von mir, aber ich spuckte ihm symbolisch vor die Füße. Babykojoten zu Tode prügeln, Straßenräuber zu grünem Glibber vaporisieren und Leichenfleddern ist eine Sache, Leute in einer Todeslotterie gegeneinander antreten zu lassen, sie zu kreuzigen und bei lebendigem Leibe zu verbrennen ist eine andere.

Meine ablehnende Haltung schien den Typen aber nicht im Geringsten zu stören. Er sagte sogar, ich käme ihm gerade recht, denn ich könnte überall vom herrlichen Tagewerk der Legion erzählen. Danach trollte er sich und nahm seine gruseligen Untergebenen und einige Sklaven mit.

Ich durchforstete noch das Rathaus, traf hier aber nur auf weitere Leichen der Dorfbewohner, unzählige Lotteriezettel und abgerichtete Legionskampfhunde. Im Büro des Bürgermeisters stöberte ich in seinem Computer und fand Notizen darüber, wie er sich von der Legion kaufen ließ und RNK-Truppen und Pulverräuber mit kostenlosen Bordellbesuchen in die Stadt lockte, damit die Legion sie als Sklaven gefangen nehmen konnte. Die 8000 Kronkorken, die er dafür bekommen hat, haben die Legionäre hoffentlich auch in das Feuer geworfen, als sie den Bürgermeister verbrannten.

Hinter Nipton entdeckte ich einen Wohnwagenpark und stieß dort und in einer in der Nähe befindlichen Höhle innerhalb kürzester Zeit auf ein schickes Laser- und ein Plasmagewehr. Groovy!

Ich erstattete bei der RNK Bericht über die Vorfälle, rüstete mich neu aus und machte mich aus einer Laune heraus noch nachts auf den langen Weg nach Novac um die Spur der Leute weiter zu verfolgen, die versucht hatten mich zu töten …

To be continued!

Gespielt wird Fallout: New Vegas (Vanilla) im Hardcore Modus. Das bedeutet, wenn man nicht regelmäßig isst, trinkt und schläft, bekommt man immer stärkere Statuseinbußen. Außerdem hat Munition nun ein Gewicht und verkrüppelte Körperteile können nur von Ärzten oder mit Arzttaschen geheilt werden.

Über Silent Protagonist

Here to make you think about death and get sad and stuff ...
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